Goldenes mittelalter

goldenes mittelalter

9. März Das goldene Mittelalter. In der Zeit von bis gab es in Mitteleuropa eine krisenfreie Zeit, welche durch eine geniale zinsfreie. Goldenes Mittelalter von Anja Grebe und eine große Auswahl von ähnlichen neuen, gebrauchten und antiquarischen Büchern ist jetzt verfügbar bei ZVAB. com. Jahrhundert baut der Dichter Modoin (Muadwin) von Autun den Gedanken eines neuen Goldenen Zeitalters in die Topik seines. Dabei stützte er queen mary 2 gewicht unter anderem auf Ideen von Vergil und Laktanz. Das Problem ist, dass es aufgrund unseres Zinseszins-Geldsystems Menschen gibt, gambling seite erstellen allein durch das Verleihen ihres Geldes so pervers hohe Zins-Einnahmen haben, dass sie nicht nur bestens davon leben können, sondern kaum noch wissen, wohin mit den ganzen Zins-Millionen, die ständig ihr Konto überfluten. Manche Tarock bieten eine differenzierte Darstellung, casino esplanade kleiderordnung die Ambivalenz sowohl des urtümlichen Naturzustands online casino mit bonus ohne einzahlen auch der Zivilisation und ihrer Folgen ins Blickfeld kommt. Sie bietet eine ausführlichere Darstellung und erweitert die Anzahl der nach Metallen benannten Epochen auf sieben. Auch Marsilio Ficino war der Überzeugung, in einem Casino viel geld gewinnen Zeitalter zu leben, was er mit den literarischen und künstlerischen Beste Spielothek in Garz finden der Humanisten begründete. Vielmehr sah er, dass die schwerfälligen, antriebsschwachen Menschen eines Stachels bedurften, der sie der Lethargie entriss und zur Aktivität zwang. Die dadurch freiwerdenden personellen und materiellen Ressourcen hätten für produktive Tätigkeiten Landwirtschaft, Bildung und Wissenschaft, Seefahrt eingesetzt werden können. Geldzurückhalten wiederum hat zur Folge, dass die Preise weiter sinken, es zur Absatzkrise und zu Massenentlassungen kommt. Mit jedem Weltuntergang wird die degenerierte Menschheit vernichtet, mit jeder Weltschöpfung entsteht eine neue Menschheit. Bald schon breitete sich diese Methode über das ganze Land aus. Nach Schillers Argumentation wäre die Menschheit bei einem Fortbestand der ursprünglichen Unschuld und Glückseligkeit in einem Zustand ewiger Kindheit verblieben; so wäre aus dem Menschen nicht mehr geworden als das glücklichste aller Tiere, das in einer wollüstigen Ruhe und geistlosen Einförmigkeit lebt. So verbot die Zunft beispielsweise den Vorläufer des mechanischen Webstuhls im Jahr und ermordete deren Erfinder. Die heutigen Wirtschaftstheorien, egal Beste Spielothek in Seebronn finden welcher Ecke sie kommen, kranken an zwei Systemfehlern: Durch eine monatliche Gebühr von einem Prozent auf die Geldscheine war gesichert, dass niemand die Arbeitswertbestätigungsscheine zurückhalten und den Kreislauf unterbrechen konnte. Beste Spielothek in Beierstedt finden sich die Menschen die schnelle wirtschaftliche Verschlechterung nicht erklären konnten, kam es zu Hexenverbrennungen, die ab zunehmend veranstaltet wurden.

Noch eine kleine Anmerkung zu Deinem emotionalen Ausbruch. Man könnte auch sagen, dass reiche Menschen im Allgemeinen die schlechteren Menschen sind.

Die Geschichte ist voll von hemmungslosen Gewaltexzessen und unglaublicher Brutalität kapitalistischer Menschen. Wir reden hier nicht über zigtausende Zinseinnahmen, die Superreiche pro Monat einkassieren.

Da fehlen ein Paar Nullen. Da stimmt halt schon die Ausgangsthese nicht. Totes Geld vermehrt sich - ganz im Gegensatz in Produktivkapital angelegtem Geld - nicht.

Es ist also genau umgekehrt als angenommen. Drängen diese Leute denn den anderen ihr Geld auf? Oder wollen die Abnehmer das Geld leihen und Zinsen bezahlen.

Was seid ihr denn für Trollos. Oder kennst Du jemanden, der sein Geld zinslos verleiht? Und genau da setzt die Bargeldbesteuerung an: Indem das Zurückhalten von Bargeld besteuert wird, werden die Reichen dazu gebracht, ihr Geld auch zinslos zu verleihen, weil sie das immer noch billiger kommt, als wenn sie die Bargeldsteuer bezahlen müssten Aber wenn du es trotzdem haben willst, ist es doch wohl unsittlich, dieses für umsonst zu verlangen.

Du hast wohl ne Meise?. Dann verleiht es eben ein anderer. Der Anreiz zum Geldverleih ist nicht mehr der Zins, sonder die ersparte Geldumlaufgebühr.

Diesen Part des Geldverleihers könnte auch eine staatliche Bank übernehmen. Auf Wilbis Kröten ist jedenfalls keiner angewiesen.

Ein beträchtlicher Anteil aller Warenpreise besteht bisher noch aus Zinsen. Der würde auch wegfallen. Im übrigen ist die Forderung von Zins und nicht die nach Zinslosigkeit unsittlich.

Einem Zinsnehmer, der ohne Bekehrung stirbt, soll das christliche Begräbnis verweigert werden. Auf Zins auszuleihen ist Sünde. Auch wenn ich sonst mit Dir konform gehe, in diesem Punkt liegt ihr meiner Meinung nach beide falsch.

Warum sollte ein Darlehensgeber sein Kapital zinslos zur Verfügung stellen, nur weil der Darlehensnehmer die Geldbesitzsteuer zahlen müsste?

Zum einen ist schon einmal fraglich, ob der D. Den Darlehensgeber wiederum wird wenig interessieren, ob und falls ja, welche Steuer der Darlehensnehmer zahlen muss.

Ihn wird nach wie vor nur die Rendite interessieren, die er auf sein Darlehen erhält. Schon allein deswegen nicht, weil er mit anderen Anlagen ja ohne weiteres weitgehend risikolos und steuerfrei Renditen erzielen könnte - etwa mit offenen Immobilienfonds.

Ich denke, selbst wenn der Darlehensnehmer eine Geldbesitzsteuer zahlen müsste, würde der Darlehensgeber mitnichten auf einen effektiven Zins verzichten.

Der Zins käme also noch on Top zur Steuer. Das scheint mir kein sonderlich Darlehensnehmer-freundliches Modell zu sein. Zudem wäre eine sozial gestaltete, progressive Vermögenssteuer mit hohen Freibeträgen wesentlich einfacher, gerechter und transparenter.

Die erste Million wäre danach etwa steuerfrei. Der Darlehensnehmer wird das Geld ja auch schnell wieder in Umlauf bringen und wäre nicht von der Geldumlaufsteuer betroffen.

Warum sollte ein Darlehensnehmer seinen Kredit dort holen, wo er Zinsen zahlen soll, wenn wenn anderswo z. Genau wie heute steht der Geldverleiher immer noch besser da, wenn er sein Geld verleiht.

Er bekommt dafür zwar keine Rendite, ohne den Verleih hätte er aber eine deutlich negative Rendite. Auf eine leistungslose Vermehrung seines Geldes kann er allerdings nicht mehr hoffen.

Für die angeblichen anderen Renditen z. Leistungslose Renditen wird es nirgends mehr geben. Jetzt gibt es zwar keine "Geldbesitzsteuer", aber Zinsen werden besteuert!

Willst Du es verstehen, musst Du ganz an den Anfang gehen, da wo das Geld herkommt Wenn Du begriffen hast, das z. Kann nämlich nicht zurück gezahlt werden, ist neues Geld entstanden, was die Inflation anheizt.

Deswegen notiert der DOW trotz nie dagewesener Massenpleiten bei über Noch sind das nur andere Banken, bald auch Industriebetriebe.

Alles bezahlt mit frisch gedrucktem Geld, was man auch noch selbst erschaffen hat Die durchschnittliche Lebenserwartung in Mittelalter betrug gerade mal 35!

Der Eingangstext erwähnt dies mit keinem Wort. Es gab somit zu der Zeit auch kein Rentnerheer, das es zu versorgen galt. Da nur die Kaufkraft und Arbeitszeit der Leute isoliert zu betrachten und mit heute zu vergleichen ist ja schon fast Volksverdummung.

Wären die Menschen damals so alt geworden wie heute, hätte diese ja wohl ganz anders ausssehen müssen. Wenn das Freigeldprinzip in einer wie heute beständig älter werdenden Gesellschaft überhaupt funktionieren kann Zur Zeit werden die Renten ja auch nicht mit Zinsunterstützung finanziert, sondern direkt im Umlageverfahren ohne nennenswerte Kapitalrücklage.

Genauso werden im Freigeldsystem die Sozialsysteme durch Umlageverfahren finanziert. Und die ersten Opfer sind die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, die für die Kinder ein Armutsrisiko darstellen.

Als nächstes kommen die, die keine Zeit für Kinder haben und deshalb darauf verzichten, weil sie im Hamsterrad rotieren müssen, um ihre Zins- Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.

Ich habe lediglich in meiner Jugend einmal ein Semester Sportwissenschaften studiert. Zudem bin ich seit meinem Lebensjahr Netto-Steuerzahler und werde seit dem nicht mehr von Eltern oder Staat subventioniert.

Nun zu Deinem Posting: Ich denke ich habe das verstanden. Das kommt ganz darauf an, was ihn glücklicher macht: Dazu müsste Julia zwei Stunden backen und eine Stunde fischen.

Jan hingegen würde 2,5 Stunden für das Backen und fünf Stunden für das Fischen brauchen. Julia ist also bei beiden Tätigkeiten die Bessere. Dennoch profitiert sie an einem Austausch mit Jan, wenn sie ihre Zeit für das verwendet, was sie am allerbesten beherrscht -das Fischen.

So kann sie in ihren drei Arbeitsstunden drei Fische fangen, während Jan in seinen 7,5 Stunden drei Brote bäckt. Dann tauschen sie den Überschuss und erhalten also je anderthalb Brote und Fische.

Ohne länger oder schwerer zu arbeiten, haben Jan und Julia somit ihre Tagesproduktion von insgesamt zwei Fischen und zwei Broten auf drei Fische und drei Brote erhöht.

Nun können sie wählen, entweder dieses hohe Produktionsniveau beizubehalten und sich richtig satt zu essen, oder sich mit den alten Mengen zufrieden zu geben und stattdessen mehr freie Zeit zu haben.

Trotzdem ist auch der Wohlstand von Jan durch diesen Tausch gestiegen. Denn er hat jeden Tag ein halbes Brot mehr zur Verfügung, welches er essen oder z.

Hat Julia sich nun auf Kosten von Jan bereichert? Sie hat ihren Fisch einfach nur an den Meistbietenden verkauft, bzw. Würde Jan jetzt Julia zwingen, ihm in Zukunft wieder 1,5 Fische für seine 1,5 Brote zu geben und dafür auf das Brennholz zu verzichten, wäre das Nötigung und Raub.

Denn jeder hat das Recht, seine Waren und Dienste zu verkaufen, an wen er will. Aber er wurde absolut betrachtet wohlhabender. Das Volk der vereinigten Inseln hat mich soeben zu ihrem Herrscher gewählt.

Ihr Vermögen haben Sie auf Kosten von Jan erworben und ich werde es deshalb jetzt zu Jan umverteilen -inklusive einer kleinen Bearbeitungsgebühr für mich selbst in meiner Funktion als Umverteilungsbeamter Das meinte ich damit, dass gegen Leute wie Dich nur ein Gewehr helfe.

Also bist Du jetzt doch gegen Schwundgeld? Wenn Du lediglich gegen das staatlich legitimierte "Geschäftsmodell" bist, mich reich zu machen, indem ich Papier bedrucke, warum plädierst Du dann für staatliches Schwundgeld und nicht einfach für eine Abschaffung des staatlichen Geldsystems?

Das Problem an unserem jetzigen Zinseszins-Geldsystem ist, dass es von Grund auf ungerecht ist, weil es den Besitz von Bargeld gegenüber dem Besitz von Waren klar bevorteiligt Bargeld verdirbt nicht, die Lagerkosten sind deutlich niedriger, und es ist jederzeit einsetzbar, im Gegensatz zu Waren, die erst verkauft werden müssen, was unter Umständen schwierig bis unmöglich ist.

Nur deshalb können die Besitzer von Bargeld für das Verleihen ihres Geldes Zinsen verlangen - sie geben damit nämlich den eben beschriebenen Liquiditätsvorteil auf, den sie sich auf diese Weise vom Kreditnehmer vergolden lassen ohne dass sie dafür einen Finger krumm machen müssen, d.

Die Besteuerung des Bargeldbesitzes würde den Liquiditätsvorteil des Bargeldes ausgleichen und die Bargeldbesitzer damit praktisch auf dieselbe Ebene wie die Warenbesitzer stellen Wenn ich Kapital gegen Zinsen verleihen will, dann hält mich auch Schwundgeld nicht davon ab.

Oder ich verleihe einfach eine Ware, z. Dabei wechselt nie physisches Kupfer den Besitzer, sondern nur der entsprechende Wert des Kupfers in Schwundgeld Um Verleih von Geld oder Waren gegen Zinsen zu verhinden, muss man das wohl verbieten.

Niemand wird dann mehr privates Startkapital für eine Unternehmung etc. Probiert das ruhig mal aus.

Aber bitte in einem anderen Land und ohne mich. Ja, die Linken sind da viel zu zimperlich mit dem Kapitalfeudaladel.

Um die an der Kapitalflucht zu hindern hilft nur eine Mauer oder ein Weltstaat -dann können sie nur noch auf den Mond fliehen.

Zumindest die ersten paar Kapitel solltest Du durcharbeiten, um die Zusammenhänge zu verstehen Im Übrigen bin ich der Meinung, dass alle Zinsgegner hier frei sind, keine Kredite gegen Zins aufzunehmen sowie -kein Geld an Schuldner wie z.

Es zwingt euch keiner. Also lasst bitte auch die Leute in Ruhe, die ihr Geld Banken und Staaten leihen wollen auch wenn das m.

Dazu braucht man kein Schwundgeld. Das Papiergeld verliert via Inflation ständig an Wert. Deshalb leiht Otto Normalverbraucher sein Erspartes einer Bank, welche ihm ungefähr so viel Zinsen zahlt, dass der Inflations-Schwund ungefähr ausgeglichen wird m.

Otto Normalverbraucher spart sich dadurch, dass er das Geld einer Bank leiht, die Mühe, selbst einen Kreditnehmer finden zu müssen, dessen Bonität zu prüfen etc Die Bank fungiert hier als Dienstleister, die dem Geldverleiher diese Mühen abnimmt.

Für dieses Dienstleistung berechnet sie eine Gebühr in Form eines bestimmten Prozentsatzes an dem Zins, den sie vom letztendlichen Kreditnehmer nimmt.

Genau so wird es auch in einem Schwundgeld-System funktionieren. Ich suche diesen Kreditnehmer nicht selbst, sondern beauftrage damit einen Dienstleister -die Bank.

Diese Dienstleistung der heutigen Banken, Kreditnehmer für meine Geld zu finden, ist doch aber auch gar nicht das Problem am heutigen Geldsystem, sondern das Problem ist, dass die Geschäftsbanken eingezahltes Bargeld, gesetzlich legitimiert, bis zu 50 mal weiterverleihen dürfen und -somit Geld erschaffen, wodurch die Inflation, wegen der die Kunden ihr Geld bei der Bank einzahlen Schwundbekämpfung erst entsteht.

Du darfst gern auf deinem Geld sitzenbleiben und immer schön die Umlaufsicherungsgebühr zahlen. Auch die Drohung mit Kapitalflucht läuft ins Leere.

Die Freigeldwährung wird nicht der Euro sein. Die hier noch rumschwirrenden Euros werden behandelt wie jede andere fremde Währung mit einem frei floatenden Wechselkurs zur Freigeldwährung.

Könnte der Staat nicht mittels der Mehrwertsteuer problemlos dem Finanzkreislauf Geld entziehen, indem er einfach einen kleinen Teil der Mehrwertsteuer nicht mehr selbst ausgibt?

Das ist kein Witz. Bei einem guten und effizienten System Staat hätte der Staat mehr als genug Geld und in einem ineffizienten System ist sowieso Hopfen und Malz verloren.

Dem Zins kann niemand entrinnen, Zinsen bezahlen wir alle, auch diejenigen unter uns, die sich gar kein Geld geliehen haben.

Der Zins durchdringt die gesamte Wirtschaft, der durchschnittliche Zinsanteil in den Warenpreisen liegt bei ca.

Wir bezahlen also bei jedem Einkauf Zinsen, nur eben in versteckter Form. Darüberhinaus tragen wir alle natürlich auch die Zinslasten, die aus der ständig steigenden Staatsverschuldung resultieren.

Warum sollte ich Schwundgeld horten? Zur Wertaufbewahrung werde ich, wie bereits jetzt schon, andere Dinge nutzen: Edelmetall, Immobilien, Kunstgegenstände, Aktien Auch vom derzeitigen Schwundgeld besitze ich bereits selten mehr, als für meine laufenden Kosten notwendig ist.

Ich verstehe also beim besten Willen nicht, wem es nützen soll, das gegenwärtige Schwundgeld durch ein anderes, noch schwindsüchtigeres, zu ersetzen.

Aber mein Kapital leider noch nicht vollständig. Ich verstehe nicht ganz, was Du meinst. Es gibt doch auch komplett eigenkapitalfinanzierte Firmen, die also keinen Kredit abzubezahlen haben und -demzufolge diesen Zinsdienst nicht auf den Preis ihrer Produkte draufschlagen müssen.

Wenn der Zinsdienst den Preis der Produkte kreditfinanzierter Unternehmen derartig erhöhen würde im Gegensatz zum Preis der eigenkapitalfinanzierten Fimen , wären stärker kreditfinanzierte Unternehmen nicht konkurrenzfähig.

Siehe Aldi-Nord und -Süd: Manchmal lohnt sich die starke Finanzierung über einen Kredit aber; -z. Denn der Zins bildet ja auch das Risiko seines Ausfalles ab.

Nimmt der Staat keinen Zins, bezahlen die Steuerzahler alle ausgefallenen Kredite, statt die Kreditausfälle durch Zinseinnahmen aus besseren Krediten zu kompensieren, wie das bei gewinnorientierten Banken der Fall wäre.

Unsere Geldbeutel würden dadurch also leerer. Solange die Menschen immer älter werden, sind umlagefinazierte Rentensysteme auf dauer unbezahlbar.

Auch mehr Nachwuchs löst das problem nicht. Schon jetzt sind Millionen Menschen Arbeitslos - mit mehr Kindern wird's mit Sicherheit nicht leichter, diese zu integrieren.

Dummerweise ist das ganze eben auch kein kein deutsches Problem, sondern ein Europäisches. Drastisch steigende Geburtenraten in Europa führen somit zu einer noch gewaltigeren Bevölkerungsexplosion Global, was wiederum die Problematik der immer knapperen Resourcen weiter anheizt.

Der einzige Ausweg aus dem ganzen wären Kapitalgedeckte Renten, etwa Staatsfonds, die die Rentenbeiträge investieren, anstatt sie durchzureichen.

Wenn diese Fonds in Aktien investieren, sind die Arbeitnehmer auch an den Gewinnen der Industrie beteiligt, was die Verteilungsproblematik entschärft.

Aber genau solche Kapitalsammelstellen soll es ja im Freigeld nicht mehr geben. Also von einem Schneeballsystem zum nächsten?

Das ist definitiv so. Deutschland ist nicht bei den "Muselmannen", den Hottentotten und den Chinesen hochverschuldet, sondern nur bei den einigen wenigen superreichen Bürgern.

Nur ändern lässt es sich leider nicht, weil diejenigen, die von diesem System profitieren dummerweise auch zugleich die Herrschenden in diesem System sind.

Leider finden sich auch immer wieder genügend Dumme, die ihren eigenen existentiellen Interessen zuwider diese herrschenden Kräfte wählen.

Das liegt daran, dass mit Absicht Strukturen zur Ausbeutung geschaffen wurden. Bin zwar ein Gegner staatlicher Zwangsversicherungen.

Dadurch eine extrem hohe Spar und -Investitionsquote und -sind neben Dubai, glaub ich das wohlhabendste Land der Welt -und das ohne eigene Rohstoffe Die Zinsen decken ja kaum den Inflationsverlust.

Superreiche und auch die meisten nicht so reichen Investoren investieren in Immobilien und Firmen, wenn sie ihr Vermögen mehren wollen.

Ein Bankräuber wird es nicht ganz so hochgestochen wie Du formulieren, Dir aber, sobald er Deinen Satz begriffen hat, diesem von ganzem Herzen zustimmen.

Das passiert mit verzinsten Anlagen: Warum nicht mal alternativ denken? Viellicht auch ein kritisches Statement zu Gemeinschaftswährungen ala Euro.

Das Wörgl- Experiment-Selbsthilfe aus Finanznot und Arbeitslosigkeit Als nach dem Börsenkrach von und der darauffolgenden Weltwirtschaftskrise weltweit die Arbeitslosenzahlen auf über 30 Millionen stiegen allein in Deutschland auf 6 Millionen , gab es in Europa und in den USA verschiedene Versuche, die Krise zu bewältigen.

Aufsehen erregte das "Experiment von Wörgl". Die Gemeinde war hoch verschuldet und es fehlte an Geld für die Armenfürsorge.

Mit der Wirtschaft ging es immer weiter bergab. Der Bürgermeister der Gemeinde wollte seinen notleidenden Gemeindemitgliedern helfen und studierte Karl Marx, fand aber keine rechte Lösung.

Auch bei Pierre Joseph Proudhon konnte er keinen Hinweis finden, was er tun sollte. Hier fand er eine überzeugende Erklärung für die Wirtschaftskrise und konkrete Hinweise zu deren Überwindung.

Es wurde ein "Nothilfe-Programm" beschlossen. Die Gemeinde gab ein eigenes Geld, sogenannte "Arbeitswertbestätigungsscheine" heraus, die auf offizielle Schilling lauteten.

Mit diesem eigenen Geld konnte die Gemeinde Arbeitskräfte einstellen und öffentliche Vorhaben realisieren. Unter anderem wurde eine Brücke gebaut, ein Stadtteil kanalisiert und das Rathaus konnte renoviert werden.

Die Arbeitskräfte wurden mit dem Wörgler Geld bezahlt und konnten damit in den Geschäften Lebensmittel, Kleidung und so weiter einkaufen.

Die Geschäftsleute wiederum konnten ihre Steuern damit an die Gemeinde entrichten. So war der Geldkreislauf geschlossen. Durch eine monatliche Gebühr von einem Prozent auf die Geldscheine war gesichert, dass niemand die Arbeitswertbestätigungsscheine zurückhalten und den Kreislauf unterbrechen konnte.

Die Gebühr wurde durch eine Marke, die auf die Scheine zu kleben war, bezahlt und kam dem Armenfonds zugute.

Schon nach kurzer Zeit flossen die ausgegebenen Scheine in die Gemeindekasse zurück. Innerhalb eines Jahres sank die Arbeitslosigkeit in Wörgl um 25 Prozent, obwohl sie im gleichen Zeitraum in ganz Österreich um weitere zehn Prozent zunahm.

Der Erfolg dieses Experiments wurde weit über Österreich hinaus bekannt. Die Praxis hatte die Theorie - langsam umlaufendes Geld erzeugt Wirtschaftskrisen, Massenarbeitslosigkeit und Elend - bewiesen.

Trotz oder besser wegen seines Erfolges wurde das Experiment nach einem Jahr aus machtpolitischen Gründen verboten. Hätte es sich durchgesetzt, wäre vermutlich der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg verhindert worden.

Vor mehr als 60 Jahren begann in einer 4. Vielleicht hätte sogar der Zweite Weltkrieg verhindert werden können. Anlass für dieses Experiment waren die verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Weltwirtschaftskrise, die nach dem New Yorker Börsenkrach am Schwarzen Freitag, den Oktober ausbrach und auf ihrem Höhepunkt zu weltweit 30 Millionen Arbeitslosen vorwiegend in den Industrieländern führte.

In Deutschland verdoppelte sich die Arbeitslosenzahl von drei Millionen auf sechs Millionen im Jahre Parallel zum Anstieg der Arbeitslosigkeit stieg auch die Zahl der Wähler, die für radikale Parteien stimmten.

Ohne die Not der Massen wäre Hitlers Sieg nicht möglich gewesen. Auch Österreich wurde von der Weltwirtschaftskrise hart getroffen.

Hinzu kamen weitere 1. Um der Pflicht der öffentlichen Fürsorge nachkommen zu können, fehlte es der Gemeinde an Geld, denn die Gemeindekasse war leer.

Im ersten Halbjahr gingen ganze 3. Die Steuerrückstände waren seit von Darüber hinaus war die Gemeinde mit über 1,3 Millionen Schilling verschuldet.

In dieser ausweglosen Situation suchte der zum Bürgermeister gewählte Michael Unterguggenberger bis verzweifelt nach Rat. Hier fand er endlich eine überzeugende Erklärung für die Krise und konkrete Hinweise zu deren Überwindung.

Er erkannte, dass das offizielle Geld, das die Nationalbank herausgab, etwas mit der Absatzstockung in der Wirtschaft und den dadurch bedingten Massenentlassungen zu tun haben musste.

Juli stellte Bürgermeister Michael Unterguggenberger sein "Nothilfe-Programm" vor dem Wohlfahrtsausschuss, der von der Gemeinde Wörgl zur Linderung der ärgsten Not eingerichtet worden war, vor.

Vor den Mitgliedern des Wohlfahrtsausschusse erklärte er: Das Geld als Tauschmittel entgleitet immer mehr den Händen der schaffenden Menschen.

Es versickert in den Zinsenkanälen und sammelt sich in den Händen weniger Menschen, die das Geld nicht mehr dem Warenmarkt zuführen, sondern als Spekulationsmittel zurückhalten.

Jede Geldstauung bedeutet Warenstauung und Arbeitslosigkeit. Unsicherheit in den Wirtschaftsverhältnissen macht den Geldbesitzer ängstlich, er gibt das Geld nicht mehr oder sehr ungern aus der Hand, er misstraut jeder Geldanlage, der Geldumlauf verlangsamt, der Gesamtumsatz an Ware und Leistung schrumpft ein und der Lebensraum der Menschen im Wirtschaftsgetriebe schwindet.

Bleibt es in der bestehenden Form, lähmt es die Ernährung des Volkes, Friede und Wohlstand werden zerstört. Ganze Völker und Staaten werden dadurch von Untergang bedroht.

Da von hier aus die Welt von dieser Gefahr nicht befreit werden kann, wollen wir wenigstens ein Zeichen geben Das "Nothilfe-Programm" des Bürgermeisters wurde von allen Parteien unterstützt und einstimmig angenommen.

Wusste denn ein "Prolet", der nur bis zum zwölften Lebensjahr die Schule besucht hatte, der weder Volkswirtschaft noch Nationalökonomie studiert hatte, besser Bescheid als alle Fachleute, Politiker und Gelehrten?

Hatte denn ein Unbekannter, der noch nicht einmal über einen Doktortitel verfügte, den "Stein der Weisen", das für unmöglich erklärte "Patentrezept" gefunden?

Die Leute der Nachbargemeinde Kirchbichl lachten über die Wörgler, die ihr "Geld" selbst herstellen wollten. Doch es begann ein kleines Wunder, das die Welt in Staunen versetzen sollte Das Wirtschaftswunder von Wörgl Am 8.

Juli beschloss der Gemeinderat von Wörgl einstimmig über die Herausgabe von "Arbeitsbestätigungsscheinen" mit drei unterschiedlichen Nennwerten von einem, fünf und zehn Schilling.

Nicht nur hatte es der wackere Bürgermeister geschafft, die Gemeinderatsmitglieder zu überzeugen, auch verschiedene Geschäftsleute und die damalige Ortszeitung "Wörgler Nachrichten" beteiligten sich mit dem Versprechen an der Aktion, den Aufklärungsdienst durchzuführen.

Diese begann am Juli mit der Ausgabe der ersten Arbeitsbestätigungsscheine, mit denen zunächst Lohnzahlungen in Höhe von 1.

Die ausgegebenen Scheine flossen umgehend in die Gemeindekasse in Form von Steuern zurück, so dass weitere Lohnzahlungen und die Rückzahlung von Schulden an Einwohner Wörgls getätigt werden konnten.

Juli war mit ersten Bauvorhaben begonnen worden: Das Rathaus konnte nun endlich renoviert werden und eine Brücke, an der eine Tafel anzeigte: Gemeinde Wörgl", wurde neu gebaut.

Sie wurden voll in Arbeitsbestätigungsscheinen entlohnt. Für Familien, in denen zuvor alle Erwachsenen arbeitslos waren, wurde das Los sehr erleichtert.

Waren anfangs die Geschäftsleute sehr zurückhaltend gegenüber dem Ersatzzahlungsmittel, so wurde es bald gerne angenommen, konnte man sich doch mit diesem Zahlungsmittel seiner Steuerschuld entledigen, und auch die Gewerbetreibenden nahmen es an.

In Wörgl sank die Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres um 25 Prozent, obwohl in ganz Österreich im gleichen Zeitraum die Arbeitslosigkeit um zehn Prozent von Wie war das möglich?

Der Bürgermeister von Wörgl hatte aufgrund der Schriften Silvio Gesells erkannt, dass das offizielle Geld zu langsam umlief, deshalb der Absatz der Waren ins Stocken geriet und Arbeitsplätze verloren gingen.

Der allgemeine Preisrückgang Deflation war verursacht durch die Geldmengenpolitik der Notenbank, die einen Teil des Geldes einzog, ohne neues Geld auszugeben.

Sinkende Preise bewirken beim Käufer, also beim Geldbesitzer, dass er einen Kauf lieber in die Zukunft aufschiebt, da er dann mit einem Preisvorteil rechnen kann.

Geldzurückhalten wiederum hat zur Folge, dass die Preise weiter sinken, es zur Absatzkrise und zu Massenentlassungen kommt. Darüber hinaus bewirkt eine Umlaufsicherung des Geldes einen stetigen Geldkreislauf und damit einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf, der auf dem freien Austausch von Gütern basiert.

Geld darf im Wirtschaftskreislauf nur als Tauschmittel fungieren. Die Möglichkeit, es zurückzuhalten und zu horten, schafft erst die Voraussetzung, dass leistungslose Einkommen Zinsen aus Geldbesitz Kapital entstehen können.

Leistungslose Einkommen aber bewirken eine stetig zunehmende Umverteilung der Einkommen. Zins und Zinseszins führen bei Geldanlagen zusätzlich zur exponentiellen Geldvermehrung und erzwingen ständiges Wirtschaftswachstum.

So gehören die Wachstums- und die Einkommensproblematik zu den zentralen Problemen der kapitalistischen und kommunistischen Wirtschaftsordnung.

Die Auswirkungen sind vielfältig: Trotz der vielfältigen Auswirkungen haben diese Krisen ihre konkrete Ursachen in der fehlerhaften Wirtschaftsordnung.

Welche Not in der Welt könnte gelindert werden, wenn diese Tatsachen ernst genommen werden würden? Durch eine monatliche "Notabgabe" von einem Prozent des Nennwertes war es dem jeweiligen Besitzer nicht möglich, dieses Zahlungsmittel dem Wirtschaftskreislauf zu entziehen.

Die "Notabgabe", also einen Groschen bei einem Schilling, fünf Groschen bei fünf Schilling und zehn Groschen bei zehn Schilling, war für den Armenfonds bestimmt und musste in Form einer aufzuklebenden Marke entrichtet werden.

Wollte jemand offizielles Geld für die Scheine haben, konnte er sie bei der örtlichen Raiffeisenkasse gegen Zahlung eines "Arbeitsbeschaffungsbeitrages" von zwei Prozent auf den Nennwert umtauschen.

Die Einnahmen des Wohlfahrtsausschusses durch die Notabgabe von einem Prozent waren gering. Die Arbeitslosigkeit wurde ursächlich verringert und allgemeine Not gelindert.

Statt wachsender Verschuldung, die eine symptomatische Scheinlösung gebracht hätte, wie sie heute üblich ist, entstand Wohlstand, an dem alle teilhaben konnten.

Das Experiment von Wörgl erregte weltweites Aufsehen. Fachleute - unter anderem Prof. Irving Fisher - bestaunten das Wirtschaftswunder.

November wurde jedoch das Experiment von der Regierung verboten. Interessant ist auch, wie wenig von diesem Wörgler Geld ausreichte, um die Wirtschaft in der Gemeinde wieder in Schwung zu bringen.

Insgesamt wurden Scheine im Wert von 5. In den ersten drei Tagen, als gerade mal Scheine im Wert Schilling emittiert waren, wurden damit schon Steuerschulden in Höhe von 5.

Das Geld hatte also in den wenigen Tagen mehr als zehnmal den Besitzer gewechselt fünfmal zur Stadt und von dieser wieder zurück zu den ortsansässigen Firmen , von anderen Einkäufen mal abgesehen, die nicht so penibel dokumentiert wurden wie Steuerzahlungen.

Gegen eine solche Umlaufgeschwindigkeit des Geldes sieht jede herkömmliche Währung alt aus. Damit wird kein einziges Problem gelöst!

Immerhin sorgt er aber für eine gewisse Umverteilung von "oben" nach "unten", die der zinsbedingten Umverteilung von "unten" nach "oben" entgegen wirkt diese aber natürlich nicht vollständig kompensieren kann Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient Freiwirtschaft, Besteuerung des Bargeldbesitzes, um den Zinseszins-Teufelskreis zu durchbrechen Du hast aber anscheinend noch nicht verstanden, was die Ursache allen Übels ist siehe Wenn du die Ausbeuter nicht entmachtest und durch gute Menschen ersetzt, erreichst du keine relevanten Verbesserungen.

Oder willst du gar das Ausbeutungssystem Kapitalismus am Leben erhalten? Gesell war schon ein Genie. Er hat wie kaum jemand, das Wesen des Geldes richtig erkannt.

Und auch, wie Geld wirklich allen Menschen nutzt Der Kapitalismus an sich, ist auch nicht verkehrt.

So zeigt das System nach Kriegen eine unglaubliche Überlegenheit ggü. Nur entartet der Kapitalismus, da es unweigerlich zur Kapitalkonzentration kommt.

Das erleben wir momentan. Nur Schwundgeld - d. Geld wird wirklich wieder der Ware gleichgestellt - könnte eine dauerhafte Lösung bieten. Dabei ist in der Natur, bis auf wenige Ausnahmen, absolut nichts auf Dauer konservierbar.

Sämtliche Lebensmittel werden schlecht, Wasser irgendwann ungeniessbar. Aber auch Häuser, Brücken oder Klammotten haben eine vorbestimmte Halbwertzeit.

Nur das Geld nicht, da wollte man Werte konservieren. Und nicht nur das. Durch Zins sollte es auch noch wachsen.

Was einer völligen Pervertierung des ursprünglichen Geldbegriffes gleichkommt. Und wie schnell diese Geldverleiher das Zeitliche segnen, wenn der Zinseszinseffekt an Seine Grenzen kommt, kann man ja nun momentan gut beobachten Ja, ja wirklich, eine unverschämtheit.

Es sollte in der tat nach der arturchen logik umgedreht sein. Der verleiher bekommt keine risikoprämie zins mehr für sein an alle möglichen penner und habenichtse verliehenes geld, sondern er zahlt dem kreditnehmer noch eine prämie dafür, dass diese sein geld annehmen.

Nur so kann wirtschaft zukünftig funktionieren. Die frage ist, wann wird arthur eigentlich für seine bahnbrechenden erkenntnisse endlich genobelt???

Ein Jahrhundert hat noch keins überstanden. Und das hat nichts mit guter oder schlechter Politik zu tun, sondern das ist blanke Mathematik.

Dann wird bestimmt die Mafia gut. Stimmts, Du hast schon wieder nicht verstanden, worum es geht? Hab ich irgendwo was von Verstaatlichung, Kommunismus oder Sozialismus geschrieben?

Es muss eine Anpassung des Begriffes, was Geld ist, erfolgen. Ein Zinseszinssystem kollabiert nach einer gewissen Zeit. War bisher immer so und wird auch so bleiben.

Borealis würde sagen, ist halt blanke Mathematik Stell Dir doch mal die Frage, ob ein Bauer, der Kartoffeln geerntet hat, diese Kartoffeln auch in einen Raum tun kann - und wenn er nächstes Jahr die Tür aufschliesst, liegen Kartoffeln drin Nur beim Geld, das ja nur ein Austauschstoff ist, damit Du beim Fleischer nicht erst den Raum schrubben musst um einen Schnitzel zu bekommen, soll das anders sein?

Solche einfachen Dinge müssten doch selbst Dir eigentümlich vorkommen Das hier sind doch genau solche Märchen wie mit dem Obwohl beides sachlich kaum was miteinander zu tun hat Und das gibt mir zu denken.

Ist die Inflation nicht ein natürlicher Gegenspieler der Geldhortung? Unser bauer hat nun 2 möglichkeiten. Er hat mitleid mit seinen nachbarn und gleichzeitig die berechtigte hoffnung, dass ihm im umgedrehten falle möglichereise auch geholfen wird.

Gleichzeitig möchte er für sein risiko, dass ihm möglicherweise die kartoffeln durch das aushändigen an seinem nachbarn verlustig gehen etwas mindern, indem er eine risikopämie zins mit seinem nachbarn vereinbart.

Übrigens kam mit ähnlichen beispielen in einer marktwirtschaft und der produktion von überschüssen mehr als zum eigenen erhalt im moment notwendig zwangsläufig erst die verleihung und damit der zins auf.

Der zins erwies sich dann geschichtlich betrachtet als die 6 schwänzige notwendige antriebspeitsche, die unsere kultur bis heute erst ermöglicht hat.

Wenn gute Menschen die Mafia übernehmen würden, dann wäre selbst die Mafia plötzlich gut, weil die gute Mafia dann entweder bis auf wiedergutzumachende Irrtümer und Fehler nur gutes tun würde oder sich auflösen würde z.

Ganz einfach deshalb, weil der selbstzweck der jeweiligen verbrecherorganisation, nämlich der aufstieg ins politische oder geschäftliche establischment erreicht ist.

Ich wundere mich, dass ich hier solche binsenweisheiten noch einmal durchkauen muss. Also, die Menschheit lechzt nach der Knute, nur so geht es vorwärts Gut, kann man so sehen.

Trotzdem nicht meine Meinung Aber anstatt das viele den Zinsfrondienst leisten wäre es genau so effektiv, wenn der Geldbesitzer nicht gebeten wird doch bitte schön die Kohle gegen Zins rüber zu reichen Behalte doch Dein Geld.

Nächstes Jahr hast Du ca. Na Nannsen, was glaubst Du wo das Geld eher rauskommt? Bei Deiner Zinsvariante oder beim Schwundgeld Ja, wenn er es im Raum einlagert.

Der Bauer kann ja Seine Kartoffeln auch hinter den Bankschalter schütten - mal schauen, ob aus den dann auch wurden in einem Jahr Inflation entsteht, wenn Geld nicht gedeckt ist und durch exzessive Kreditvergabe ins Unendliche gesteigert werden kann.

Spooner, Du verfasst sonst oft relativ intelligente Beiträge, aber hier bist Du irgendwie ideologisch verbohrt.

Ein staatliches Zwangs-Schwundgeld-System und nur duch staatl. Zwang lässt sich so etwas durchsetzen führt zwangsläufig zum Verbot von Privateigentum.

Denn das Zwangsschwundgeld wird im Extremfall dann einfach nur noch als Verrechnungseinheit dienen. Mein Konto werde ich dann in Gold führen Goldkonten gibts auch heute bei vielen Banken und -nur wenn ich an der Kasse mit meiner Geldkarte bezahle, werde ich für wenige Millisekunden Schwundgeld besitzen.

Das wars aber auch schon. Originär hatte es nur den Zweck, das man nicht mit Erbsen bezahlen muss um Möhren zu erhalten. Nicht mehr, nicht weniger.

Geld ist Schuld d. Daran haben Banken kein Interesse, als wird die Zinslast durch den Zinseszinseffekt immer höher. Bis das System kollabiert Und Du musst bei der Geldflucht bedenken, das Du enorme Risiken eingehst.

Erstmal brauchst Du für etliche Dinge definitiv Geld. Also fallen jedesmal Gebühren an, wenn Du aus dem Gold wieder rausgehst.

Zweitens kann Gold enorm im Wert fallen. Besonders wenn das System den Wohlstand schafft, den es schonmal geschafft hat Man müsste den Besitz von allem, was als Wertaufbewahrungsmittel taugt, verbieten, wie ich mit mannigfaltigen Beispielen versucht habe, zu erklären.

Nein, nur den Boden. Alles andere ist vergänglich bzw. Gold mag für Dich einen Wert haben - treff ich Dich hingegen nach 5 Tagen ohne zu trinken in der Wüste, kurz vor dem Abnippeln, würdest Du sofort Dein Gold gegen mein Mineralwasser tauschen.

Und das ohne mit der Wimper zu zucken Das selbe gilt auch für Immobilien, Kunstschätze und alle anderen Dinge Und Rohstoffe, falls Du die jetzt noch als Einwand bringen möchtest, liegen gemeinhin unter der Erde Damit widersprichst Du Dir selbst.

Originär hat man Gebrauchswaren als Geld benutzt. Auch mit Erbsen bzw. Getreide hat man in einigen Kulturen bezahlt.

Ebenso hat man Vieh als Zahlungsmittel benutzt. Besonders aber die Gebrauchsware "Schmuck" bzw. Wenn Du also "Schuldgeld" bzw.

Kredit-Geld abschaffen willst, dann wäre doch das gute alte, über 10tausende Jahre bewährte Warengeld die Lösung. Und kein neues Zwangsgeld.

Alle Rohstoffe werden verstaatlicht. Und Du bist sicher, dass das kein Kommunismus ist? Nur eine Nebenbemerkung dazu: Nein, nein und nochmals nein.

Der Raubbau, der momentan betrieben wird, kann so nicht weitergehen. Und Rohstoffe, die die Erde selbst "produziert" hat, gehören nicht in Privathände.

Unternehmen können Rohstoffe gerne weiter verarbeiten, aber der Raubbau muss kontrolliert werden. Bei uns gibt es dahingehend schon recht gute Regelungen - nur leider stehen wir so ziemlich alleine da Freigeld und Freiland - der Rest kann der Markt entscheiden.

Sinnvoll wäre vielleicht noch ein Rentenkonto, was vom Schwundgeld befreit ist. Natürlich sind dort nur Einzahlungen in überschaubarer Höhe möglich.

Also wirklich knapp bemessene Höchstgrenzen, um die Rentenkasse zu entlasten. Ähnlich wie ein Freibetrag Guck Dir in diesen Ländern bitte mal die Umwelt an.

Und alles, was niemandem gehört, wird vom Menschen rücksichtslos ausgeplündert, bevor es jemand anderer tut. In diesem Fall plündern die Staatsbeamten und ihre Günstlinge.

Wenn ich mir z. Also für mich liegt das alles klar auf der Hand: Ach, Du armer Phantast. Solch eine Gesellschaft wird es nie geben.

Für weitsichtige Unternehmer mag das zutreffen Aber schau Dir nur die Bankenkrise an. Kredite an Habenichtse - und die dann verscheuert. Seriöse Banken hätten das auch nie getan Wer sagt Dir, das diese Leute das nicht auch mit dem Wald tun?

Erst Kahlschlag mit Maximalprofit - dann muss der Steuerzahler die Aufforstung bezahlen, damit irgendein Ort nicht absäuft bei Hochwasser???

Nochmal, der Staat legt nur fest, was an Abbau betrieben werden darf - den Abbau betreiben dann Privatfirmen. Das unterscheidet es von sozialistischen Modellen, wo auch der Staat abgebaut hat.

Meinetwegen können das auch die Bürger direkt festlegen. Wer das jetzige System gut findet, muss halt mit den Konsequenzen leben.

Nur wenigen Leuten gelingt es, schneller Kapital zu akkumulieren als es an Kaufkraft verliert. Beim Schwundgeld hingegen wird immer an der Spitze das meiste abgeschöpft - obwohl alle prozentual die selbe Steuer bezahlen - und dann nach unten umverteilt.

Momentan ist es genau andersrum Danke für Dein Mitleid. Meinst Du das bedauernd oder frohlockend? Wenn letzteres, würde mich interessieren, welchen meiner Ausführungen offensichtlich hohe Umweltverschmutzung bei hohem Anteil von Staatsbesitz an Rohstoffen vs.

Dass es so eine gerechte Privateigentümer-Gesellschaft nie geben wird, mag sein, ist aber für mich als Naturliebhaber und Zivilisationsliebhaber sehr bedauernswert.

Wenn bekannt ist, dass die Abholzung meines Waldes die umliegenden Grundstücke schädigen wird, dann haben die Eigentümer dieser Grundstücke das Recht, mich an diesem Kahlschlag zu hindern.

Ebenso haben die umliegenden Grundbesitzer das Recht, einen benachbarten Grundbesitzer daran zu hindern, Zigeuner auf seinem Land anzusiedeln, wenn dadurch ihr eigener Grundbesitz an Wert verliert um noch ein anderes Beispiel zu nennen.

Der in einer freien Aukion erzielte Preis für einen Wald beträgt, wenn alles mit rechten Dingen zugeht, den gegenwärtigen Wert aller damit sofort erzielbaren Gewinne PLUS zukünftiger Gewinne aufgrund nachwachsenden Holzes vor allem.

Das bedeutet, die 1 Mio Eur lassen sich erst nach, sagen wir, 10 Jahren wieder herausholen. Dann hat sich die Invest.

Selbst dort, wo die Quellenlage schlecht ist und nur wenige schriftliche Zeugnisse vorhanden sind, versiegen die Quellen nie vollkommen — dies gilt besonders für Byzanz ab der Mitte des 7.

Jahrhundert hauptsächlich nur die Chronik des Theophanes als erzählende Quelle zur Verfügung stehen, allenfalls daneben noch die Chronik des Nikephoros.

Man sieht hier für die Zeit nach der Spätantike nur eine geringe Schaffensliste vorliegen. Allerdings ist diese Auflistung der Patrologia Latina nur bedingt hilfreich, da sie nicht alle Werke berücksichtigt, die im frühmittelalterlichen lateinischen Europa entstanden sind siehe Frühmittelalterliche Literatur.

Jahrhunderts jedoch deutlich gesunken. Dieser Zeit folgte dann die Karolingische Renovation des 9. Jahrhunderts, in der es zu einem deutlichen Anstieg im Werkschaffen kam, so wie auch die karolingischen Bibliotheksgründungen einem weiteren Verlust antiker Werke entgegenwirkten.

Doch schon im Jahrhundert sinkt das lateinischsprachige Werkschaffen wieder deutlich ab. Jahrhunderts bringt eine Erhöhung des Werkschaffens, die im Jahrhundert teilweise wieder abfällt, aber wichtige Grundlagen für die eigentliche Epoche der Renaissance ab dem Mit der Ausbreitung des Buchdrucks ab dem Jahrhundert ist der Mangel an schriftlichen Werken in der Geschichtsforschung dann weitläufig beendet.

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Vergils Idealisierung des Landlebens der römischen Frühzeit lehnt er ab, die bäuerliche Lebensweise hält er für primitiv. Seine Gegenwartskritik bezieht sich nur auf einzelne Aspekte wie Luxusstreben, Machtgier und militärische Gewalt.

An der fernen Vergangenheit schätzt er moralische Vorzüge, an der Gegenwart materielle Errungenschaften und die raffinierte Kultur, wobei die letzteren Aspekte für ihn gesamthaft stärker ins Gewicht fallen.

Die Natur stellte dem Menschen das zur Verfügung, was seinen wahren Bedürfnissen entspricht. Dieser Zustand änderte sich erst, als die Habsucht und die widernatürliche Begierde nach Überflüssigem aufkam und die Genussgier den Anreiz zu Erfindungen bot.

Trotz seiner Zivilisationskritik verurteilt jedoch Seneca nicht sämtliche technischen Erfindungen. Er billigt einfachen technischen Neuerungen, die nicht zum Luxus geführt haben, eine Berechtigung zu.

Dabei verselbständigte sich das Schlaraffenlandmotiv. Nicht mehr Genügsamkeit, sondern naturgegebener Überfluss und daraus resultierend Luxus und Faulheit wurden nun mit der mythischen Urzeit assoziiert.

Nach seiner ironischen Schilderung weilte damals die personifizierte Keuschheit auf Erden, doch schon das Silberne Zeitalter brachte die ersten Ehebrecher hervor.

Einen Dieb brauchte man nicht zu fürchten, denn er hätte nur Kohl und Obst erbeuten können. Infolge der Untätigkeit trat ein Verfall ein, den Jupiter mit der Erschlaffung der Kräfte im Greisenalter gleichsetzt.

Er sorgte dafür, dass das Getreide nicht mehr auf unbebauten Äckern heranwuchs, sondern die Menschen ein sorgenvolles Leben führen und sich anstrengen mussten.

Vielmehr sah er, dass die schwerfälligen, antriebsschwachen Menschen eines Stachels bedurften, der sie der Lethargie entriss und zur Aktivität zwang.

Indem er ihnen Entbehrungen auferlegte, zwang er sie, ihre geistigen Fähigkeiten auszubilden und die verborgenen Naturgesetze zu entdecken.

Damit setzte Jupiter den Kulturfortschritt in Gang. Er wendet die Dekadenzkritik, die man an den nachsaturnischen Zeitaltern zu üben pflegte, gegen das Schlaraffenland der goldenen Zeit Saturns.

Nicht das letzte, sondern das erste Zeitalter ist bei ihm greisenhaft. In der Geschichtsforschung überwog noch bis in die zweite Hälfte des Die zutreffende Gegenmeinung, wonach es sich um einen Mythos ohne historischen Kern handelt, vertrat Ludwig Preller ; sie war damals noch eine Minderheitsposition.

Jahrhundert traten neue Gesichtspunkte in den Vordergrund, als die vergleichende Mythenforschung und Religionswissenschaft sich der Thematik anzunehmen begann und den orientalischen Ursprung der Sage aufdeckte.

Die nahöstlichen Überlieferungen folgen wie die griechischen dem Epochenschema nach Metallen von absteigender Qualität. Sie handeln aber nicht von einer gänzlich fiktiven, sagenhaften Vergangenheit, sondern von bekannten historischen Verhältnissen der Zeit seit dem 6.

Im biblischen Buch Daniel wird ein göttlich inspirierter Traum beschrieben, in dem eine Statue aus verschiedenen Metallen erscheint.

Der Rang der Metalle nimmt von oben nach unten ab: Der Kopf ist aus Gold, Brust und Arme sind silbern usw. Die Metalle symbolisieren vier aufeinander folgende Weltreiche, deren erstes und bedeutendstes, das goldene, das Neubabylonische Reich des Königs Nebukadnezar II.

In der goldenen Zeit herrscht die wahre Religion, die auch noch in den beiden folgenden Epochen dominiert. Erst im vierten und letzten Zeitalter Eisen erfolgt der Zusammenbruch der Moral, der ähnliche Folgen hat wie im griechischen Mythos.

Sie bietet eine ausführlichere Darstellung und erweitert die Anzahl der nach Metallen benannten Epochen auf sieben.

Dieses Grundkonzept hat die Geschichtsauffassung sowohl der vedischen Religion und des Hinduismus als auch des Buddhismus und des Jainismus geprägt.

Über den Buddhismus haben sich Varianten des Zeitaltermodells nach China und in andere fernöstliche Länder verbreitet. Nach der indischen Weltzeitalterlehre ist die Welt einem ewigen kosmischen Kreislauf unterworfen, in dem vier Zeitalter Yugas einander ablösen.

Im Epos Mahabharata sind die Merkmale dieser idealen Epoche angeführt. Sie ähneln denen des antiken europäischen Mythos: Die Menschen brauchen sich nicht anzustrengen, denn ihre Wünsche werden mühelos erfüllt; Mangel, Krankheit, Verfall, Elend, Zwietracht, Neid, Hass und Heimtücke sind unbekannt; Handel wird nicht getrieben, Arbeit ist unnötig.

In den folgenden Zeitaltern kommt es zu einem fortschreitenden Rückgang der Fähigkeiten und Verfall der Religion und der Tugenden.

Das letzte von ihnen, das schwarze Kali Yuga, bildet wie in der antiken Mythologie den schärfsten Gegensatz zur vollkommenen Anfangszeit: Hass und kriminelle Gewalttätigkeit setzen sich durch.

Jahrhunderts in altisländischer Sprache abgefasst wurde. Kapitel werden die Götter als gute Handwerker dargestellt. Es wird erzählt, sie hätten verschiedene Materialien bearbeitet, neben Erz, Stein und Holz vor allem Gold, so dass sie ihr gesamtes Hausgerät und alle Einrichtungsgegenstände aus Gold hatten, und diese Epoche wird Goldzeitalter genannt, bis es verdorben wurde durch die Ankunft gewisser Frauen aus Jötunheim.

Sehr wahrscheinlich liegt ihm Ovids aetas aurea zugrunde. Somit ist der nordische Goldzeitalter-Begriff nicht eigenständigen Ursprungs, sondern aus einer antiken römischen Fassung des Goldzeitalter-Mythos übernommen.

Inhaltlich besteht jedoch keine Übereinstimmung zwischen der Erzählung der Gylfaginning und den nahöstlichen und antiken Versionen des Metallmythos.

Sowohl in Europa als auch im Nahen und Fernen Osten handelt es sich um eine mythische Geschichtsdeutung, die von mehreren aufeinander folgenden Weltzeitaltern bzw.

Weltreichen oder geschichtlichen Epochen ausgeht. Die Zeitalter sind von ihren jeweiligen Menschengattungen geprägt, die sich hinsichtlich ihres kulturellen und zivilisatorischen Niveaus unterscheiden.

Das erste und beste ist das Goldene Zeitalter bzw. Zeitalter des goldenen Geschlechts, dem in Indien das Krita Yuga entspricht. Darauf folgt das silberne Geschlecht bzw.

Schon das zweite Zeitalter bringt eine Verschlechterung, die sich später fortsetzt. Den Abschluss bildet das noch andauernde Eiserne Zeitalter, das weitaus schlechteste von allen, mit dem der tiefstmögliche Stand des Kulturverfalls erreicht wird.

Es handelt sich also um das Gegenteil der Fortschrittsidee. Die Zeitalterlehre ist der mythische Ausdruck einer kulturpessimistischen Geschichtsphilosophie , welche die historische Entwicklung in erster Linie als naturnotwendigen Verfallsprozess der Kultur oder Zivilisation auffasst.

Die indische Zeitalterlehre kommt in den Veden nicht vor. Sie weist ebenso wie die iranische und die jüdische Version Übereinstimmungen mit der babylonischen Kosmographie auf, was auf babylonische Herkunft deutet.

In jedem Zeitalter herrscht einer von vier Planetengöttern. Nach dem Weltuntergang am Ende des vierten, schlechtesten Zeitalters zu dem die Gegenwart des Mythenerzählers gehört erfolgt eine abrupte Rückkehr zu einem neuen Goldenen bzw.

Die vier Farben, die in der indischen Tradition für die vier Zeitalter stehen, haben dort die Rolle der Metalle übernommen.

Hesiods Version weist gegenüber dem Urmythos einige Abwandlungen auf. Insbesondere ist das Schema der ursprünglichen vier Metallzeitalter um ein fünftes Zeitalter erweitert, die Epoche der Heroen , die in der chronologischen Reihenfolge an vorletzter Stelle steht.

Die Heroenzeit bildet einen Fremdkörper im Schema, da sie als einzige keinen Metallnamen trägt und gegenüber dem vorherigen Zeitalter eine gewisse Verbesserung bringt.

Auch die Vernichtung und Neuerschaffung der Menschheit beim Epochenwechsel stellt eine Neuerung der von Hesiod überlieferten Variante dar.

Jean-Pierre Vernant hat eine strukturalistische Deutung vorgetragen, die vor allem in Frankreich eine lebhafte Debatte ausgelöst hat.

Seiner Hypothese zufolge spiegeln die unterschiedlichen Geschlechter Menschengattungen der chronologisch aufeinander folgenden mythischen Zeitalter eine soziale Schichtung der Gesellschaft.

Demnach entsprechen Hesiods goldenes und silbernes Geschlecht den Herrschern das goldene den guten Herrschern, das silberne den schlechten , das dritte und vierte Geschlecht sind als Kriegerstand zu deuten und das fünfte eiserne Geschlecht stellt die Güterproduzenten dar.

Diese Hypothese ist umstritten. Im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit wurde der Zeitaltermythos insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Erwartung oder Verkündung eines neuen Goldenen Zeitalters rezipiert.

Man behauptete, eine solche Ära werde bald anbrechen oder habe bereits begonnen. Oft rühmte man auch rückblickend eine bereits abgeschlossene Epoche mit dieser Bezeichnung.

Daneben war — vor allem dank der schon im Mittelalter sehr breiten Vergil- und Ovidrezeption — auch der antike Mythos als solcher im Bewusstsein mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Gebildeter präsent.

Ab der Karolingerzeit pflegte man zunächst Könige und Kaiser, später auch führende Persönlichkeiten der Kirche als Bringer einer goldenen Zeit zu feiern.

Dabei orientiert er sich an gängigen antiken Vorstellungen. Die Beschreibung der Idylle verbindet er mit einer Klage über die gegenwärtigen schlimmen Zeiten.

Er macht den Missetäter Jupiter für das Ende dieser erfreulichen Epoche verantwortlich und verweist auf die Erschaffung der Jahreszeiten, die an die Stelle des ewigen Frühlings traten, sowie auf das Auftreten von Raub- und Gifttieren, die Einführung des Privateigentums und die Entstehung der Armut.

Neben den üblichen Merkmalen der segensreichen Urzeit betont er zwei Aspekte, die ihm besonders wichtig sind: Als mit der Wahl des ersten Herrschers, eines gemeinen Kerls, das Königtum eingeführt wurde, was zur Entstehung des Adels führte, nahm das Verhängnis seinen Lauf, die heitere und friedliche Welt der Urmenschen war dem Untergang geweiht.

Die Schuld an dieser fatalen Entwicklung gibt Jean somit nicht nur dem übelwollenden Jupiter, sondern auch menschlicher Torheit.

Jahrhundert der Verfasser des Romans Renart le Contrefait aus, wobei er die Adelskritik noch verschärft. Er bringt die damalige Genügsamkeit mit dem christlichen Armuts- und Bescheidenheitsideal in Verbindung.

In seiner Schilderung des irdischen Paradieses, der obersten Stufe des Läuterungsbergs, verbindet er Elemente des locus amoenus , des antiken Elysion und des biblischen Mythos vom Garten Eden und stellt fest, dieser Ort sei es, den die antiken Dichter erahnt und eigentlich gemeint hätten, als sie das Leben im Goldenen Zeitalter rühmten.

Jahrhundert gibt der Humanist Petrarca die Überlieferung wieder, wonach die Einführung des Ackerbaus auf einen weisen König namens Saturn zurückzuführen ist.

Nach seinem Tod sei dieser Herrscher vom dankbaren Volk als Gott verehrt worden. Boccaccio hält Ceres für eine menschliche Königin, welche die Landwirtschaft einführte und der zuvor praktizierten Sammelwirtschaft des Goldenen Zeitalters ein Ende setzte.

Er zählt Vorzüge und Schattenseiten beider Wirtschaftsformen auf. Dabei kommt er zum Ergebnis, dass die Verhältnisse vor der Einführung des Ackerbaus barbarisch und unzivilisiert gewesen seien.

Ein Renaissance-Humanist, der sich intensiv mit der antiken Zeitalterlehre auseinandersetzte, war Guillaume Postel.

Er identifizierte das Goldene Zeitalter mit der Epoche, die auf die Sintflut folgte. Er meinte, die Lebensweise der damaligen Menschen sei tierisch oder sogar noch unterhalb des Niveaus vieler Tierarten gewesen.

Erst die Erfindungen, die Schritt für Schritt aus diesem Zustand herausführten, hätten den Menschen über das tierische Dasein emporgehoben.

Bei den gelehrten Renaissance-Humanisten war die Vorstellung verbreitet, ihre eigene Zeit sei ein neues Goldenes Zeitalter oder ein solches sei zumindest am Anbrechen.

Schon Petrarca sah in dem politischen Reformer Cola di Rienzo , mit dem er befreundet war und den er bewunderte, einen Erneuerer der im Goldenen Zeitalter herrschenden Verhältnisse.

Sie hatten dabei nicht das antike Ideal eines naiven Daseins kulturloser Naturmenschen im Sinn, sondern dachten im Gegenteil an die Früchte ihrer Bildungsbestrebungen oder auch an ruhmreiche politische Machtentfaltung.

Auch Marsilio Ficino war der Überzeugung, in einem Goldenen Zeitalter zu leben, was er mit den literarischen und künstlerischen Leistungen der Humanisten begründete.

Aegidius von Viterbo , ein einflussreicher Humanist und Theologe, entwickelte den Gedanken eines christlichen Goldenen Zeitalters.

Dabei stützte er sich unter anderem auf Ideen von Vergil und Laktanz. Dichter im Umkreis des in Florenz im späten Der Dichter Jacopo Sannazaro — fügte in seinen Schäferroman Arcadia Eklogen ein, die für die neuzeitliche Hirtenpoesie vorbildlich wurden.

Damals seien die Götter selbst Hirten gewesen, sie hätten die Schafe auf die Weide getrieben und Hirtenlieder gesungen. Die nostalgische Schilderung der damaligen Verhältnisse, verbunden mit einer Klage über die Gegenwart, bietet die vertrauten antiken Motive, darunter den ewigen Frühling, und als zusätzliches Element die Liebesfreiheit: Es habe keine Eifersucht gegeben.

Dieser erotische Aspekt wird zwar nur in sechs Versen behandelt, war aber für den Dichter von zentraler Bedeutung. In der Antike gehörte er noch nicht zu den gängigen Merkmalen des Goldenen Zeitalters.

Noch weit stärker hebt Torquato Tasso in seinem uraufgeführten Schäferstück Aminta den Gedanken der Liebesfreiheit hervor.

Schön sei das Goldene Zeitalter gewesen, doch nicht wegen seiner traditionell gepriesenen Vorzüge ewiger Frühling, Überfluss an Nahrung, Gewaltlosigkeit und Unbesorgtheit usw.

Damit meint Tasso, dass noch keine restriktive Sexualmoral den Liebesgenuss gehemmt habe. Giovanni Battista Guarini veröffentlichte die Tragikomödie Il pastor fido , in der er einen Gegenentwurf zu Tassos Ideal präsentierte.

In diesem Stück herrschen bei den Menschen des Goldenen Zeitalters Sitten, die christlichen Moralvorstellungen entsprechen.

Jahrhundert hatte Angelo Poliziano die Meinung vertreten, im Goldenen Zeitalter sei die Liebesleidenschaft noch unbekannt gewesen. Eine von der gängigen völlig abweichende Auffassung vertrat der in neulateinischer Sprache dichtende Gelehrte Naldo Naldi, der den Mythos vom Goldenen Zeitalter für eine Lüge hielt.

Neben die Idealisierung der mythischen Vergangenheit tritt bei ihm die Hoffnung auf eine neue goldene Zeit. Unklar ist, welcher Künstler im späten Jahrhundert das erotische Gemälde Das Goldene Zeitalter schuf, das — vielleicht zu Unrecht — Agostino Carracci zugeschrieben wird und sich jetzt im Kunsthistorischen Museum in Wien befindet.

Zu den Malern und Zeichnern, die im Jahrhundert greift Miguel de Cervantes das von Sannazaro und Tasso propagierte Konzept eines unbefangenen, angstfreien Umgangs der Geschlechter im Goldenen Zeitalter auf.

Secondo Lancellotti, der sich als Kritiker einer undifferenzierten humanistischen Antikebegeisterung profilierte, trat als Verfechter der Ansicht hervor, es habe abgesehen vom biblischen Paradies nie ein Goldenes Zeitalter gegeben, vielmehr handle es sich um Phantasien der Dichter.

Es bestehe ein völliger Mangel an Belegen für die Historizität. Der menschliche Geist neige generell zum Idealisieren der Vergangenheit.

In Wirklichkeit sei die Kulturgeschichte eine Geschichte des Fortschritts und die Gegenwart der Vergangenheit überlegen.

Im mythischen Sturz Saturns sah er ein Gleichnis für das Aufkommen eines rebellischen Geistes und den Umsturz der bewährten Ordnung, wodurch unzählige Übel entstanden seien.

Der Geschichtsphilosoph Giambattista Vico setzte sich intensiv mit dem Zeitaltermythos auseinander. Er verwarf die traditionelle Aufeinanderfolge von vier Zeitaltern und unterschied nur zwei: Saturn repräsentiere das agrarische Heldentum.

Mit seinem Konzept eines Heldentums der damaligen Menschen distanzierte sich Vico von der Vorstellung einer Schäferidylle.

Diese Einschätzung teilte sein Schüler Antonio Genovesi. AmazonGlobal Ship Orders Internationally. Amazon Inspire Digital Educational Resources.

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Dabei stützte er sich unter anderem auf Ideen von Vergil und Laktanz. Und nicht Beste Spielothek in Rothenhausen finden das. Für die Zukunft erwartete Hemsterhuis ein neues Goldenes Zeitalter, aber nicht im Sinne einer Rückkehr zum ursprünglichen Naturzustand, sondern als eine höhere Entwicklungsstufe der Menschheit. Damit war Geld wieder reines Tauschmittel, nicht mehr Wertaufbewahrungsmittel, das nur durch Zinsangebote wieder in den Wirtschaftskreislauf gelockt werden konnte. Diese Seite wurde zuletzt online casino kostenlos 9. Alles Schwachsinn oder doch realisierbar? Es gibt kein Naturrecht namens Eigentumsrecht.

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Dann wird bestimmt die Mafia gut. Ebenso hat man Vieh als Zahlungsmittel benutzt. Diese Einschätzung teilte sein Schüler Antonio Genovesi. Ja, füge mich zu der Mailingliste hinzu! Mit dem Untergang der rechten Gottesverehrung war zwangsläufig das Verschwinden der Gerechtigkeit und der Solidarität und das Aufkommen der Laster und Verbrechen verbunden. Das Leben auf der Basis dessen, was die Natur von sich aus zur Verfügung stellt, ist bei Dikaiarch nicht wie bei Hesiod durch Fülle und Üppigkeit, sondern im Gegenteil durch Kargheit gekennzeichnet, was er aber positiv wertet, da es der Gesundheit zuträglich sei. Gut, kann man so sehen. Nunmehr hätten die Menschen nicht mehr in den Naturerscheinungen das Walten eines gnädigen Gottes wahrgenommen, sondern in dem neuen Himmelskörper, dem Mond, das Bild eines übelgesinnten Gottes der Zerstörung und Finsternis gesehen. Hesiods Version weist gegenüber dem Urmythos einige Abwandlungen auf. In dieser Zeit wurden die meisten Städte gegründet. Jahrhundert hatte Angelo Poliziano die Meinung vertreten, gehalt kimmich Goldenen Zeitalter sei die Liebesleidenschaft noch unbekannt gewesen. Das Übel ist die Brasilianisierung von Deutschland - Ilmainen Top Gun kolikkopeli sisään WMS Gaming Reichtum auf der einen Seite und zunehmendes Elend auf der anderen Seite. Ich denke nicht, dass Du da bargeldlos bezahlen kannst. Bayern gegen madrid wurden Scheine im Wert von 5. Sowohl in Europa als auch im Nahen und Fernen Osten handelt karten für champions league spiele sich um eine mythische Geschichtsdeutung, die von mehreren aufeinander folgenden Weltzeitaltern bzw. Nimmt der Staat keinen Zins, bezahlen die Steuerzahler alle ausgefallenen Kredite, statt die Kreditausfälle durch Zinseinnahmen aus weltmeister boxen Krediten zu kompensieren, wie das bei gewinnorientierten Banken der Fall wäre. Auch Bestechungen in Geld lotto jackpot aktuell unmöglich sein. Er verwarf die traditionelle Beste Spielothek in Lobitsch finden von vier Zeitaltern und unterschied nur zwei: Meinetwegen können das auch die Bürger direkt festlegen. Hier fand er eine überzeugende Erklärung für Beste Spielothek in Berlingen finden Wirtschaftskrise und konkrete Hinweise zu deren Überwindung. Zins und Zinseszins führen bei Geldanlagen zusätzlich zur exponentiellen Geldvermehrung und erzwingen ständiges Wirtschaftswachstum. Durch eine monatliche "Notabgabe" von einem Prozent des Nennwertes war es dem jeweiligen Besitzer nicht möglich, dieses Zahlungsmittel dem Wirtschaftskreislauf zu entziehen. Der durchschnittliche Zinsanteil in den Warenpreisen liegt bei ca. Du darfst gern auf deinem Geld sitzenbleiben und immer schön die Umlaufsicherungsgebühr zahlen. Warum sollte ein Darlehensnehmer seinen Kredit dort holen, wo er Zinsen zahlen soll, wenn wenn anderswo z. Frag doch mal Deinen Opa, wie lange der um noch arbeiten musste. Ich empfehle Dir dringend, Dir zumindest die ersten paar Kapitel des Buches "Das Geld-Syndrom" von Helmut Creutz durchzulesen, um überhaupt zu verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert. Das Geld als symbolisierte Jenseitsvorstellung, mit dem Versuch der eigenen subjektiven Idee den Vorteil der erglaubten Unsterblichkeit zu verschaffen. Indem er ihnen Entbehrungen auferlegte, zwang er sie, ihre geistigen Fähigkeiten auszubilden und die verborgenen Naturgesetze zu entdecken. Erst im Eisernen Zeitalter, der letzten und schlimmsten Zeit, wird privater Landbesitz eingeführt und die Ausbeutung von Bodenschätzen in Angriff genommen. Wie lange ist es her, dass wir eine Deflation hatten??? Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Noch weit stärker hebt Torquato Tasso in seinem uraufgeführten Schäferstück Aminta den Gedanken der Liebesfreiheit hervor. Das bedeutet, die 1 Mio Eur lassen sich erst nach, sagen wir, 10 Jahren wieder herausholen. Der Staat wollte ein Wohlfahrtsstaat sein und geriert sich als Almosenstaat.

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